Goldhaubenfrauen

Getragen mit Freude und Stolz

Die Goldhaube, als goldglänzendes Gepränge und prunkvolles Accessoire, wird seit Generationen von ihren Trägerinnen mit Freude und Stolz getragen und ist auch aus dem Kirchhamer Ortsbild nicht mehr wegzudenken.

Traditionsbewusst und heimatverbunden präsentieren die Kirchhamer Frauen und Mädchen die Goldhaubentracht bei Kirchfesten, Festumzügen, Feierlichkeiten und zu besonderen Anlässen – eine Augenweide sowohl für alle Einheimischen und Besucher.

Die Anfänge der Goldhaube gehen zurück bis ins Ende des 18. Jahrhunderts. Nach der Französischen Revolution war es auch Bürgerinnen erlaubt, wertvolle Materiealien, wie Gold und Silber, für Ihren Kopfschmuck zu verwenden. Im Passauer Land gehört die Goldhaube seit der Biedermeierzeit zur Trachtenkultur. Wie sie uns heute bekannt ist, hochaufstrebend in schlanker Gestalt, breitete sie sich ab etwa 1820/30 weiter aus. 

Die Goldhaube wird heute als Accessoire zu Seidenkleidern – nach Biedermeier Schnittmustern – getragen. Dazu passend wird die Tracht von einem klassischen Wollschal mit türkischen Mustern, passendem Schmuck, Handschuhen und einem kleinen Blumensträußchen ergänzt.

Im Passauer Land knüpfen heute bereits seit vielen Jahren ungefähr 1.000 Trägerinnen in etwa 35 Gruppen mit großem Engagement an diese alte Tradition an und geben die Goldhauben immer wieder an die jüngeren Generationen weiter.

Goldhaube